1000 Fragen an mich selbst – #1

 

In den letzten 2,75 Jahren drehte sich auf meinem Blog und in den sozialen Netzwerken fast alles um unseren kleinen Elfen. Natürlich möchten alle wissen, wie es ihm geht, wie er sich entwickelt und ich bin auch einfach ständig mit ihm beschäftigt. Zu Hause ist dann noch Bambina, ganz viel Papierkram, Haushalt etc. und manchmal frage ich mich, ob es mich selbst in mir drin denn noch gibt.
Lena? Wer ist das? Wer bin ich? Wo führt mich die Lebensreise hin?

Vor kurzem hatte ich einen tiefen Einbruch; ein Klinikaufenthalt lief alles andere als gut und ich kam gefühlt ohne jegliches Selbstbewusstsein nach Hause. Endlich, endlich hatte ich mein Bambikind wieder bei mir, doch ich musste mich regelrecht aus meinem Loch wieder frei buddeln und da machte es klick.
Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstwertgefühl sind die Schlüsselwörter, auf die ich meinen Fokus in Zukunft wieder vermehrt richten möchte. Ich bin auch noch da, eine eigenständige Person, die sich um sich selbst kümmern darf und sollte <3

In diesem Zusammenhang die Aktion „1000 Fragen an mich selbst“ von Pinkepank genau richtig und ich schließe mich den vielen Bloggern an, die sich auf die Reise zu sich selbst begeben.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
    Juli 2017, als ich mein Gewerbe angemeldet habe
  2. Mit wem verstehst du dich am besten?
    Ich muss gestehen, dass das von der Tagesform abhängig ist und wechselt. Mit meinen engsten Freunden verstehe ich mich aber (fast) immer gut 😉
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
    Gedankenloses scrollen durch meinen Instagram Feed, die Facebook Neuigkeiten und google. Besonders letzteres ist ein guter Freund, es gibt einfach immer etwas, das man nachlesen kann; was dann genau genommen ja gar nicht mehr ganz gedankenlos ist.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
    Ironische Witze des schwarzen Humors.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
    Es hängt vollkommen davon ab, vor wem und in welcher Situation ich mich gerade befinde. Habe ich berechtigte Angst um das Leben meiner Kinder, ist es mir vollkommen egal, wie viele Ärzte, Schwester, oder andere Personen mich dabei sehen. Hat mich etwas tief verletzt, fühlt sich weinen vor besagter Person ungut an. Und überfordertes weinen dürfen am Besten eh nur meine engsten Vertrauten mitbekommen.
  6. Woraus besteht dein Frühstück?
    Ich frühstücke erst, seit ich regelmäßig mit dem Elfen in der Klinik bin und es zur Gewohnheit wurde. Dazu gehört in den meisten Fällen ein Kakao/Kaffee, eine Tasse Tee und Brot. Joghurt oder Müsli sättigen mich einfach nicht.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
    Unserer Tochter, bevor ich  mich aus dem Bett geschlichen habe <3
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
    Wir teilen gewisse Ängste, sehen uns ähnlich und helfen, wenn jemand Hilfe benötigt.
  9. Was machst du morgens als erstes?
    Meine Blase entleeren und auch mein Handy schauen.
  10. Kannst du gut vorlesen?
    Ja, wobei ich ein wenig aus der Übung bin und ständig vergesse, welcher Person ich nun welche Stimme gegeben habe. Am Ende ist es also immer ein kunterbuntes durcheinander der verschiedenen Tonlagen 😀
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
    Gar nicht und das finde ich auch ganz gut so.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
    Einen Bulli und einen Bernhardiner *.*
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
    Ich wäre gerne ein guter Zuhörer. Höre ich anderen zu, kommen die Worte häufig nicht bei mir an…
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
    Fernsehen? In love with Netflix <3
    Und dort habe ich leider viel zu viele Lieblingssedungen…. Orphan Black, How to get away with murderer, Grace and Frankie, The affair (amazon prime)… um ein paar Beispiele zu nennen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
    Ich habe noch keinen Vergnügungspark von innen gesehen.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden?
    102 Jahre fit und mobil.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
    Renesse… unsere beiden ersten und einzigen Familienurlaube mit Kind.
    Das Wetter, der Strand, das Meer, der Wind, die freundlichen Menschen, die niedlichen Verkehrsschilder, die Windmühlen und Städtchen… hach.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
    Schrecklich. Als würde mein Herz auseinander gerissen werden und ich keine Luft mehr bekommen.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
    Ja 😀 Ist auch überhaupt nicht schwer… überall mit dem neuen Wunschnamen vorstellen und schon ist man bei neuen Bekannten direkt unter einem anderen Namen bekannt 😉
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
    Ich zweifle immer wieder an mir, gerade wenn es mir mal wieder nicht egal sein kann, was andere Menschen über mich denken.

Und wie sehen Deine Antworten aus?

Sag mir Deine Meinung :)

%d Bloggern gefällt das: