[Auf dem Weg…] Depressive Tiefphase

Hier ist es ruhig… zugegebenermaßen viel zu ruhig, was nicht gut ist, wenn man sich gerade etwas aufbauen möchte. Doch ich weiß nichts zu sagen.
Es ist nicht so, dass ich keine Themen hätte, im Gegenteil meine Liste wächst und wächst. Unzählige Fotos, die zu Artikeln verarbeitet werden wollen, eine fast fertige Blogparade und gefühlte 2000 Themenpunkte.
Daran liegt es also nicht, doch in mir ist seit Wochen alles leer und es gleicht einer Qual, schwarze Worte auf den weißen Hintergrund zu bringen. Eine Anstrengung die keinen Erfolg verspricht und so bleibt es bei ein paar leeren Worten auf dem schneeweißen Papier.
Nun nutze ich die Möglichkeit und schreibe etwas über mein Befinden – ein Thema das momentan all die vielen Worte verschluckt.

Seit Weihnachten befinde ich mich in einer kalten Tiefphase. Anfangs begann es harmlos, so wie immer eben. Es wurde schwer mein Bett zu verlassen und die Zeit der Tage zu nutzen. Begleitet wurde diese Schwere von einer undefinierbaren Traurigkeit, die sich in meinem Brustkorb breit machte. Inzwischen sind bald 2 Monate vergangen und die schwarze Wolke möchte nicht vorüberziehen. Immer wieder kommt etwas neues dazu, das mich noch tiefer fallen lässt und irgendwann erreicht man einfach den Punkt, an dem man den Boden nicht mehr sieht und der Fall endlos scheint. Genau da befinde ich mich momentan, auch wenn es ein gutes Zeichen ist, dass ich nun endlich den Laptop aus seinem Verschlag gekramt habe um zu schreiben. Viel zu lange fanden die Worte in meinem Inneren keinen Weg nach draußen und auch heute möchte meine Seele nicht viel mehr erzählen, als von dieser inneren kalten Leere.

In meinem Kopf befindet sich ein großer Gedankenmatsch, der sich nicht entwirren lässt und Worte die ich nicht entziffern kann. So viel und doch so wenig, zu wenig um damit arbeiten zu können. Innere Schmerzen, die mich dazu zwingen wollen aufzugeben. Trostlose leere Einsamkeit die sich nicht ändern lässt, so lange keine Worte ans Licht finden und undefinierbare unglaublich nah wirkende Ängste.
Nach und nach wird klar, welche Folgen meine Vergangenheit tatsächlich hat und ich möchte all das nicht sehen. Am liebsten würde ich einfach resignieren und so tun, als könnte ich so oder so nicht zu meinem Wohlbefinden beitragen. Doch so leicht ist es nicht, schon allein wegen Bambina kann ich nicht einfach aufgeben und mich gehen lassen. Die Zukunft hält noch so viel schönes für mich bereit und es liegt ganz alleine an mir, ob ich meine Zeit verschwende oder zum kämpfen benutzen möchte.

Man lebt nur einmal, jede Minute ist kostbar und doch ist der Kampf so schwer. Vielleicht werde ich mir noch ein wenig Zeit lassen und die Situation akzeptieren wie sie ist, bevor ich aufstehe, meine Krone richte und dem Feind ins Auge sehe. Möglicherweise zwinge ich mich innerlich auch dazu zu schreiben und meinen Blog zu führen, denn bisher tat es mir immer sehr gut. Dieser Beitrag ist auf jeden Fall schon mal mein erster Schritt auf dem Weg in den Kampf 🙂

6 comments

  1. Hey liebes,
    Es ist schön von dir zu lesen, auch wenn der Inhalt nicht so schön ist.
    Du wirst den Boden unter den Füßen wieder finden und du wirst den Kampf gewinnen! Da von ich von überzeugt. Den ersten Schritt hat Du schon getan,Indem du diese Worte hört verfasst hast .
    Do Vorsatz eine starke Frau und Mutter, di packst das!
    Liebste Grüße

  2. Gute Besserung an die doofe Depression! Ich hoffe das verschwindet wieder schnell bei dir und du kannst bald wieder fröhlicher mit deiner kleinen Familie leben. <3 Ganz viel Sonnenschein für dich!

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