[Auf dem Weg…] Konsumverzicht 

Ich bin ein Mensch, der nicht sehr materiell geprägt ist und grundsätzlich auch mit wenig klarkommt. Unsere Konsum- & Wegwerfgesellachaft liegt mir eigentlich so gar nicht und doch habe ich mich in den letzten Monaten mitreisen lassen.

Hier ein tolles Angebot, dort ein goldiges Motiv, dies & das musste ich einfach haben. Einziger Sinn und Zweck war das Glücksgefühl, das durch den Kauf ausgelöst wurde. Mir geht & ging es nicht gut, sodass ich unterbewusst versucht habe mich glücklich zu kaufen, was letztendlich so weit ging, dass ich jeden Tag einkaufen musste und es eine Qual für mich war/ist ein paar Tage warten zu müssen. Doch es gibt mir längst nicht mehr so viel wie am Anfang, nein, das Glücksgefühl lässt immer schneller nach. Was bleibt ist einzig die schlimme Gewissheit dem Konsum verfallen zu sein. 

Es muss sich etwas ändern!

Als nun Ana, die wilde Wölfin ihren Konsumfreien März verkündete, war ich sofort und ohne darüber nachzudenken dabei. Zurück zu einem Leben, das nicht davon abhängig ist, was ich kaufe – weg von unnötigem Konsum. 

Für mich ist es wichtig zu schätzen was ich habe und in Dankbarkeit zu leben. Achtsam durch den Alltag gehen und sich auf den Ursprung besinnen. Es wird mich befreien und mir einen Teil an Lebensqualität zurückgeben, den ich in Geschäften verloren habe.

Mein Held und ich werden in nächster Zeit nur das kaufen, was wir auch wirklich brauchen und bei jedem anderen Kauf dreimal überleben, WESHALB wir es mitnehmen wollen. Ist es der innere Wunsch es zu wollen, oder ein ernstes Bedürfnis es wirklich zu brauchen
Zwei Tage habe ich nun schon überstanden, auch wenn es schwierig für mich war, mir keinen Grund zum einkaufen zu suchen. Gestern habe ich dafür alles was wir nicht brauchten im Regal gelassen und den Drang widerstanden diese süßen Eulen-Radiergummis unbedingt zu „brauchen“. 

Es ist möglich, ich habe es schon häufiger geschafft & möchte abgesehen von einem anstehenden Bastelausverkauf dem Konsum keine Macht mehr über mich lassen.

2 comments

  1. Super tolle Idee ♡ Ich drück Dir ganz doll die Daumen!!!
    Vielleicht ist es da aber sogar besser, dass wir genau so viel haben, wie wir zum Leben benötigen und ich somit eh nie wirklich etwas kaufen kann, was ich haben wollen würde! Die Dinge, die wir uns dann allerdings mal leisten (meine wöchentliche Flasche Malzbier zum Beispiel ^^), habe ich wiederum sehr zu schätzen gelernt 🙂

    Und das sage ich als materialistischer Mensch, der dagegen ankämpft, einer zu sein ;D Denn zwischen BRAUCHEN und WOLLEN liegt wirklich ein riiiiesiger Unterschied und das hat so manch einer vergessen!

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