Herbstverlosung <3

Vor einem Jahr fragte ich bei Räubersachen an, ob ich einen Gutschein kaufen könne, der dann direkt an den Gewinner meiner Verlosung geschickt würde.
Damals wollte ich meinen Umzug auf meine eigene Domain feiern, doch dann saß ich Nächte lang vor dem Bildschirm, um meinen Blog zu retten. Zusätzlich die ständige Sorge um den Elfen,  die Termine und Klinikaufenthalte… immer kam irgendwas dazwischen.

Geduldig wurde der Gutschein für mich aufbewahrt, unser Kontakt war stets freundlich und inzwischen bin ich sogar irgendwie froh, dass es sich so lange zog.
War es damals die Idee hinter vermieteter ökologischer  Kleidung für kleine Räuber die mir gefiel, bin ich heute vom kompletten Konzept überzeugt.
Wer der kleinen Firma bei Instagram folgt, merkt schnell, dass es einen roten Faden gibt, der sich durch alles zieht. Hier steckt wirklich Herzblut dahinter und nicht etwa das Aufspringen auf einen möglichen neuen Trend.
Die Kleidung wird liebevoll repariert und ist durch zauberhafte Stickereien und Applikationen anschließend noch hübscher als zuvor und vor allem einzigartig. Verschickt werden die Bestellungen nicht etwa in neuen Kartons, sondern in welchen, die schon eine Geschichte zu erzählen haben und deren Leben nicht für Räubersachen begann.

Für mich ist dieses Unternehmen der Inbegriff der #Antiwegwerfgesellschaft und sollte unbedingt unterstützt werden. Daher freue ich mich wie ein Seitanschnitzel, heute e n d l i c h meine Verlosung zu starten <3

Einen Erfahrungsbericht der lieben Hebamme.Hebanni, könnt ihr hier lesen 🙂

Zusätzlich zu einem Gutschein von Räubersachen im Wert von 10 €, verlose ich den wundervollen „Träum von Daheim“-Tee aus biologisch angebauten Kräutern von Kräutermädchen.de.
Er schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch für Kinder geeignet und ganz vielleicht hilft er ja auch bei den ein oder anderen Bauchschmerzen 😉
Da zu ökologischer Kleidung, Herbstwetter und warmen Tee eine Lektüre für gemütliche Abende nicht fehlen darf, gehören auch die beiden Bücher „König Elch“ und „Herr Uhu macht Urlaub“ zum Gewinn *.*

Mitmachen kannst du wie folgt:

A – du folgst mir auf Instagram und lässt mir einen Kommentar unter dem Verlosungsbild da. Für ein Zusatzlos einfach das Foto unter dem Hashtag #elfenhimmelsHerbstzauber  reposten oder

B – du folgst mir auf Facebook und teilst diesen Artikel dort öffentlich. Für ein Zusatzlos einfach einen Freund verlinken 🙂

Ein Kommentar darüber, dass teilgenommen wurde, ist nicht notwendig, sorgt aber dafür, dass ich auch niemanden übersehe.

Das Gewinnspiel endet am 25. Oktober 2017 um 23.59 Uhr.
Ausgelost wird am 26. Oktober via random.org

Teilnahmebedingungen & rechtliches

  • Du musst 18 Jahre alt sein
  • Wohnsitz innerhalb der EU
  • Der Gewinner wird namentlich bei Instagram und Facebook genannt
  • nach 3 Tagen ohne Reaktion lose ich erneut
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

 

Gesellschaftsbullshit.

Ich sitze mit meiner Oma, dem Elfenkind und geschwollenen Mandeln im Wartezimmer von unserem Hausarzt, als eine alte Bekannte meiner Oma zur Tür herein kommt.
Nach dem klassischen Begrüßungssmalltalk galt ihr Interesse ziemlich schnell dem Elfen und wie jedes mal, musste auch diese Frau unbedingt wissen, was die ganzen Kabel und Schläuche zu bedeuten haben; ob das wieder weggeht und wie lange er das alles wohl brauchen wird. Schnell gesellte sich auch eine weitere wartende Person dazu und stellte ähnliche Fragen.  Neben dem obligatorischen „oh ist der noch kleiiiin“, hatte sie allerhand Kommentare auf Lager und so kam es, wie es kommen musste – das Grundsatzthema war auf dem Tisch.
Inzwischen gäbe es ja ach so viele Frühchen und immer mehr Trisomie Kinder, obwohl sie das überhaupt nicht verstehen können. 

Sowas muss heute doch nicht mehr sein.

Eine kurze Frage, ob bei unserem Sonnenschein denn eine Chromosomenanomalie vorliege und schon ging es los. Ob die Eltern die Untersuchungen denn nicht machen lassen? Immerhin sind sie inzwischen schon so genau und sicher, dass es gerade heutzutage doch wirklich nicht mehr sein muss, solche Kinder zu bekommen.
Eine ganz gezielte Anspielung auf die Fruchtwasseruntersuchung und ich musste mich sehr beherrschen um ihr nicht meine Meinung ins Gesicht zu schleudern. Gebracht hätte es, abgesehen von einem durch die Aufregung irritierten Kind, wohl nichts und so antwortete ich lieber erst gar nicht.
Zu gut erinnere ich mich an den Tag, als wir darauf hingewiesen wurden, dass wir uns mit der Entscheidung zur Untersuchung nicht lange Zeit lassen sollen, dass man die Schwangerschaft noch problemlos abbrechen könne. Allein die Wortwahl, abbrechen… etwas nicht zu Ende führen… oder doch lieber,  ein schlagendes Herz dazu bringen seine Arbeit niederzulegen?!

Ihr wusstet es ja vorher.

Lange haben wir uns beratschlagt, Erfahrungsberichte gelesen und über alles nachgedacht, obwohl die Entscheidung von Anfang an stand und nur erneut hinterfragt werden musste. Letztendlich blieben wir dabei und entschieden uns gegen eine Untersuchung des Fruchtwassers, da wir unseren Elfen so oder so bekommen hätten. Es stand überhaupt nicht zur Debatte die Schwangerschaft zu beenden und dieses Kind zu töten… unser Kind!
Während des ganzen Prozesses unterhielten wir uns auch hin und wieder über den gesellschaftlichen Aspekt. Wir hatten schon gelesen und mitbekommen, was die Meinung vieler ist und wussten auch, dass es immer wieder Menschen geben wird, die nicht verstehen können, wie wir in dieser Situation genau diese Entscheidung treffen konnten. Neben den persönlichen Gründen, dem Risiko, der Entscheidung das Kind eh zu bekommen und der nicht bei 100% liegenden Genauigkeit, gab es auch gesellschaftliche Gründe, die uns von der Untersuchung abhielten. Wäre uns eine Trisomie vorhergesagt worden, hätten wir kein Interesse daran gehabt, eventuell gesagt zu bekommen, dass wir es ja schließlich wussten und unser Kind nicht bekommen hätten müssen. Ich bin kein Mensch der sich großartig über etwas beschwert, ab und an möchte aber auch ich meiner Belastung mal Luft machen & dann vielleicht das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass wir es ja schließlich so wollten, obwohl wir etwas dagegen tun hätten können… nein, das hätte ich wirklich nicht gewollt.

Und dann sitze ich da und höre diesen Satz den man sonst nur liest. Nie hätte ich damit gerechnet ihn mal selbst zu hören und mit solchen Gedanken konfrontiert zu sein.
Nein, es muss heute nicht mehr sein, „solche“ Kinder zu bekommen. Es muss aber auch nicht mehr sein, eben genau diese Kinder abzulehnen. Gerade heute, in der jetzigen Zeit mit den vielen medizinischen Möglichkeiten und Hilfsmitteln.
Niemand sucht es sich aus, ein krankes Kind zu bekommen und gerade deshalb sollten wir heute so weit sein, die Entscheidung den Eltern zu überlassen, die eh schon genug zu kämpfen haben. Egal wie die Entscheidung fällt, Vorwürfe und einfühlslose Kommentare sind einfach fehl am Platz. Denn auch wenn es „heute nicht mehr sein muss“, darf man darunter nicht  vergessen, dass es sich dabei um Kinder handelt. Geliebte und gewünschte Kinder,  die ihren Eltern auch krank die Welt bedeuten!

17.11. – Weltfrühchentag

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Ein auf und ab der Gefühle, dieses #Extremfrühchen-Elternding. Kaum freut man sich über A, macht man sich auch schon Sorgen über B und Hoffnung auf C und nun das ganze durcheinander gewürfelt, am laufenden Band.
Ist alles gut, freut man sich, macht sich Anfangs Sorgen, dass es nur wieder ein kurzer Aufschwung ist und vergisst dann vollkommen die nicht so guten Zeiten. Es ist, als würde man auf Wolken schweben und die Entlassung kommt gefühlsmäßig immer näher. Doch wie es im Frühchenleben so ist, geht es zwei Etagen hoch & eine wieder runter, wie im Aufzug, wenn man die falschen Knöpfe drückt. Ich bin froh, dass wir auch endlich dort angekommen sind und es nicht mehr mehr Schritte rückwärts geht, als vorwärts!

Ist man nun aber auf dem Weg nach unten, macht man sich plötzlich um Dinge Sorgen, die vor dem Aufschwung Alltag und schon ganz normal waren. Man kennt es noch gut, hatte es aber vollkommen ausgeblendet und auf einmal wird der ehemalige Fortschritt zum beängstigenden Rückschritt.
Wenn das passiert, muss man sich vor Augen halten, wie viel schlechter es schon war und wie weit das Kind schon gekommen ist. Und obwohl ich die Klinikzeit bisher mit einer guten Portion Gelassenheit überstanden habe, komme auch ich seit der Elfen-OP immer wieder an den Punkt, an dem ich mit schwindender Stimmung am Inkubator sitze und meine Entlassungshoffnung immer weiter nach hinten schiebe.
Da es nicht mehr so kritisch um ihn steht, bin ich nicht mehr im „einfach weitermachen“-Modus und nehme die Welt um mich herum wieder wahr. So kommt es auch, dass der Kopf wieder freier ist & sich sinnlos intensiv mit Ängsten beschäftigen kann.

Viel zu häufig vergisst man einfach, dass die kleinen Wunder zwar dies und jenes noch nicht können, unter normalen Umständen aber auch noch sorglos durchs Fruchtwasser toben würden. Eigentlich müssten sie weder atmen, noch essen oder verdauen und landen dann mit einer Bruchlandung mitten im kalten, harten Leben. Plötzlich müssen sie all das tun, wofür sie eigentlich noch gar nicht gemacht sind. Anstelle der Dunkelheit und Ruhe, sind sie nun unzähligen Reizen ausgesetzt. So erleben sie viel zu früh Schmerz, Licht, Lärm und Berührungen. All das müssen diese kleinen Wesen erst mal verarbeiten und dann sitzen da Mama & Papa am Inkubator, denen es gar nicht schnell genug gehen kann.

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Vor 2 Monaten kam unser Elf mit 640 g zur Welt und hat in dieser Zeit schon so manches hinter sich und erreicht. Inzwischen sind wir bei genau 1450 g & einer Größe von 39 cm angekommen und empfinden ihm nun schon als sehr groß und „fertig“. Er war lange intensiv beatmet und nicht wenig unter Rüttelbeatmung, heute kommt er mit dem cpap und einem PEEP von 7 zurecht. Wochenlang durften wir gar nicht, oder nicht oft kuscheln, weil es ihn zu sehr angestrengt hat nicht im Inkubator zu sein und heute nehme ich den Liegestuhl schon von Anfang an mit ins zimmer, da ich weiß, dass ich ihn wohl zum kuscheln rausbekommen werde.
Frühchen sind stärker als man denkt, sie kämpfen sich von Anfang an ins Leben und haben am Ende ihrer Klinikzeit oft mehr hinter sich, als viele andere.

Dass all das überhaupt möglich ist, haben wir der fortschrittlichen Medizin zu verdanken. Ich bin froh, mir eben genau diese Gedanken machen zu können und die Achterbahnfahrt der Gefühle zu erleben, denn genau das beweist mir jeden Tag aufs Neue, dass unser Elf lebt. Es raubt mir gefühlt alle Kraft, kostet viele viele Nerven und man braucht unsagbar viel Geduld. Doch so hart es an manchen Tagen auch ist, ich bin von Herzen dankbar für all die Emotionen – denn er lebt!

Vertrauen in die eigene Kraft 



Ich schaffe das nicht… ich kann einfach nicht…. das ist zu viel… zu schwer… und ich bin doch so schwach„, schluchzte die bitterlich weinende Person mir gegenüber. Ich spüre das dunkle Schwarz das sie umgibt und kann ihre Überforderung förmlich nachempfinden.

Diese Person könntest Du sein, oder Du oder Du. Jeder von uns kennt diese Momente der puren Verzweiflung, wenn eine Aufgabe einem unbezwingbaren Berg gleicht. Für den einen mag es sich dabei um einen Anruf handeln und für Dich ist es vielleicht die bevorstehende Prüfung. Oft sind es Kleinigkeiten die dafür sorgen, dass Aufgaben unlösbar wirken und die Frage ist, wie Du damit umgehst.

Häufig habe ich mich davor gedrückt, indem ich mich versteckt habe und den schwierigen Situation damit einfach aus dem Weg gegangen bin. Nicht selten hat diese Methode gut funktioniert, doch erstens ist es nicht immer möglich, zweitens auch nicht ideal. Weglaufen war noch nie gut und beschert einem oft noch viel größere Folgeprobleme, als man eh schon hat.

Doch wie geht man sonst am Besten damit um, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen droht? 

Ich stecke gerade in zwei verschiedenen Situationen dieser Art und möchte immer wieder sagen, dass ich einfach nicht kann und es nicht überstehen werde. Doch das ist Unsinn, denn auch wenn es sich unmöglich anfühlt, hat mir die Erfahrung doch gezeigt, dass die Zeiten irgendwann zu Ende gehen und ich dabei eben doch nicht umgekommen bin. Den perfekten Weg gibt es nicht und grundsätzlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie es für den jeweiligen Moment richtig ist. Ich wünschte ich könnte mir nun DIESE EINE Universallösung aus den Ärmel schütteln und Dir vorlegen, ein Weg der immer  funktioniert und das Problem löst, doch das kann leider niemand.

Früher… das heißt noch vor einem Jahr, habe ich gerne die Wirkung von Medikamenten ausgenutzt, um alle Schwierigkeiten effektiv von mir zu schieben. Ein unkomplizierter Weg, der sicher auch oft gut funktioniert, aber ist es nicht viel schöner andere Methoden zu finden, um der Überforderung zu entfliehen? Aus eigener Kraft das Dunkle zu besiegen und sich nicht von kleinen Pillen abhängig zu machen. 

Meistens hilft es schon sehr gut, wenn man sich seine eigenen kleinen Ruheoasen einrichtet, in die man sich zurück ziehen kann. Das kann ein realer Ort ganz in der Nähe sein, doch auch mit Hilfe der Vorstellungskraft, lässt es sich gut arbeiten.
Suche Dir für Dich dieses innere Bild, das vollkommene Ruhe ausstrahlt und bilde Dir daraus Deinen ganz persönlichen Ort der inneren Ruhe. Reise immer wieder an diesen Platz und mit der Zeit wird es einfacher werden, Dich dabei auch zu entspannen.
Für mich ist das zum Beispiel eine Art chinesischer Garten. Ein Weg aus kleinen weißen Steinen führt zu einem kleinen runden Steinpavilion, in der Mitte steht eine Bank und das Gebilde ist von Rosen und Kirschblüten umrankt. In meiner Vorstellung laufe ich diesen Weg entlang und spüre wie die Last mit jedem Schritt kleiner wird und wenn ich an meinem Ziel angekommen bin, fühle ich mich sicher und geborgen. Achte auf Deine Atmung und wenn Du schon Erfahrung mit anderen Entspannungstechniken gemacht hast, kannst Du einfach Teile davon verwenden. Meine Sorgen lasse ich beim Ausatmen mit Hilfe von platzenden Seifenblasen ziehen und beim Einatmen nehme ich die positive Energie die ich mir wünsche in mir auf. 
Doch verzweifle nicht, wenn Du keinen Erfolg dabei hast, denn nicht jeder reagiert gleich darauf.

Es ist wichtig, sich auch im hektischen Alltag immer wieder kleine Auszeiten zu nehmen, um nicht vollkommen im Stress unter zu gehen. Sei es ein kleiner Spaziergang am Abend, ein Wochenende bei Freunden, ruhige Minuten um kurz in einem Buch zu blättern, oder eine warme Dusche.
Nicht selten fehlt in Momenten der seelischen Überforderung die Kraft für all diese Kleinigkeiten, doch wenn man sich aufrafft, wird man dafür belohnt.

Wie oft liege ich in solchen Momenten kraftlos und am Ende meiner Kräfte unter meiner Bettdecke und ertrage nicht ein einziges Geräusch. Ich möchte weinen, doch es geht einfach nicht und der Gedanke etwas positives für mich zu tun ist wie ein schlechter Witz. Doch im Endeffekt tut es einfach gut. Danach hat sich nicht alles einfach so in Luft aufgelöst und oft bin ich noch kraftloser als zuvor, doch das Gefühl ändert sich. In die vollkommende emotionale Überlastung kommt ein klein wenig Entspannung und die Gewissheit mir selbst nicht vollkommen ausgeliefert zu sein.

Wir neigen dazu, uns weniger zuzutrauen, als wir eigentlich leisten können. Wir unterschätzen gerne die Kraft, die in uns brodelt und nur darauf wartet eingesetzt zu werden. Es ist ein übermächtiges Gefühl, sich bewusst zu machen, was wirklich in uns steckt und welche Kräfte wir mobilisieren können, um zu überleben.
Ich sage nicht, dass es Dir gut dabei geht, doch ganz tief in Dir schlummert die Fähigkeit auch schwierige Situationen zu meisten und zu überstehen. Unsere Seele hat so viele Möglichkeiten sich selbst zu schützen und auch wenn Du das in diesen schrecklichen Momenten nicht sehen kannst & einfach nur aufgeben möchtest… bleibe stark und vertraue auf Dich selbst, Deine innere Kraft und Selbstheilungsmechanismen.

Was bedeutet es, dieses „Kindern etwas bieten“? 

Vor einigen Wochen sagte eine langjährige Freundin, dass sie es doof findet jung Kinder zu bekommen, man könne ihnen ja immerhin gar nichts bieten. Meinen Blick dazu könnt ihr euch denken, so als junge Mutter. 
Sie sprach weiter „Ich will mit meinen Kindern ja auch mal ins Phantasialand“ – Phantasialand bedeutet für sie also „Was bieten“. Dazu sei gesagt, dass auch wir ins Phantasialand gehen 😉 

 Was heisst es nun also, seinen Kindern was bieten zu können? Müssen die Kinder in Markensachen rum laufen, immer das teuerste vom teuersten haben? Jedes Jahr einen Urlaub im 5* Hotel? Ein Zimmer voller Hightechspielzeug und zu Weihnachten mit 5 nen iPad? Was bedeutet es?

Geht es tatsächlich um materielles? Oder darum, dass das Kind einen Englisch- und Chinesischkurs bestenfalls noch im Kindergarten absolviert? Geht es dabei lediglich um materielle und finanzielle Aspekte?
Ich bin mit 17 schwanger geworden, mit 18 Mama. Ich habe nie vom Staat gelebt und nicht meine Eltern haben mein Kind groß gezogen, sondern ich alleine! Konnte ich meiner Tochter somit überhaupt was bieten? Meiner Meinung nach- Ja! Sie hat nie zu hören bekommen „das können wir uns nicht leisten“, wir haben Ausflüge gemacht, sind geflogen, sie hatte immer qualitativ hochwertiges Essen, Kleidung und Spielzeug! Aber woran es ihr am wenigsten fehlte waren Liebe, Respekt, Akzeptanz und Aufmerksamkeit!
Denn das ist es, was ich meinen Kindern in erster Linie bieten möchte! Ein Kind braucht keinen Reichtum, klar wenn er da ist, dann erleichtert es einiges, doch das macht keinen guten Menschen! In erster Linie müssen wir darauf schauen, was unsere Kinder später für Menschen sein sollen, und das ist nicht messbar am Aussehen und Statussymbolen! Ich möchte meinen Kindern etwas bieten und ich habe ihnen immer etwas geboten. immer nur das Beste!
Eine Kindheit. Eine Bäumekletternde, wasserschlachtkämpfende, matschige, lustige, erfüllende Kindheit!

Liebe pacman_rockt ich danke Dir sehr für Deine Worte, denn genau SO sehe ich es auch.

Wir hatten Zeiten, in denen es bei uns durch 460 € ALG1 so eng war, dass wir uns nur Kartoffelpüree aus der Tüte leisten konnten. 10 Portionen fur 1€ und mehr Geld hatte ich auch nicht zur Verfügung. Dennoch ging es klein Bambi gut und sie hat nicht mal mitbekommen, dass fianziell so gar nichts drin war. Wie auch? Einem Kind ist es nicht wichtig, ob genug Geld auf dem Konto ist, wie alt seine Mama in der Schwangerschaft war und ob sie eine abgeschlossene Ausbildung hat.

Vor kurzem hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer (inzwischen) ehemaligen Bekannten, die meinte, dass sie es nicht verstehen könne, dass die Krankenkasse unseren Kinderwunsch unterstützt. Bei Paaren über 30 wäre das ja okay, aber in unserem Alter? Immerhin muss man ja auch reif genug für Kinder sein, weshalb Kinderwunsch und Familienplanung vom Alter abhängig zu machen sind.

Für mich als junge Mama ist das vollkommener Unsinn, denn seit wann sagt die Zahl des Alters etwas darüber aus, ob und wie reif man ist? Versteht mich nicht falsch, ich halte auch nichts von (jungen) Paaren, für die ein Baby ein tolles Püppchen ist, das mit dem Gedanken geplant wird, dass der Staat oder Mum & Dad es schon finanzieren und sich zur Not auch darum kümmern werden, wenn es nervt. Doch eine Grenze zu setzen, ab wann der Kinderwunsch okay ist, halte ich schlichtweg für falsch. 

Ich bin eine junge, chronisch kranke Mama ohne abgeschlossene Ausbildung. Ja, das macht mich angreifbar und nein, wir werden unsere weitere Familienplanung dennoch nicht daran orientieren. Denn was ich unseren Kindern bieten, beibringen und vorleben kann, ist so viel mehr wert, als das Papier eines Zertifikates.

Von mir lernen sie, wie man nach dem Fall wieder aufsteht und weiter macht. Die bezaubernden Kleinigkeiten des Alltags zu sehen und in sich aufzunehmen. Dass sie auch das schlimmste Ereignis überstehen werden & wieder nach vorne sehen können und was es heißt bedingungslos geliebt zu werden.

Sie werden eine Mama haben, die in guten und schlechten Zeiten an ihrer Seite ist, ihre Wertvorstellung und vieles ihrer eigenen Lebenserfahrung weiter gibt. Eine Mama, die zu Hause mit dem Essen auf sie wartet, bei den Hausaufgaben hilft und auch den ersten Liebeskummer tröstet, falls es gewünscht sein sollte.

Ich möchte ihnen eine Kindheit voll kostbarer Momenten bieten, auf die sie in ihrem späteren Leben zurück greifen können. Eine Zeit, in der sie Tag für Tag etwas neues lernen und erwartungsvoll in jeden neuen Morgen starten. Eine glückliche Kindheit voll Liebe und Geborgenheit.

Gewinner, Sonntagsfreude & Wochenrückblick 18/2015

Ich habe es tatsächlich endlich mal geschafft, einen Essensplan für die kommende Woche inkl. Einkaufzettel zu schreiben und dann auch wirklich diese Dinge zu kaufen. Nun heißt es also 7 Tage lang Lebensmittel verkochen und jeden Tag eine frische Mahlzeit auf den Tisch bringen. Ich bin sehr sehr gespannt, wie es klappt und freue mich auf dieses Experiment (:

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[Verlosung] Lesespaß für die ganze Familie!

Zum heutigen Welttag des Buches, nehme ich zum ersten Mal an der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ teil und freue mich, Euch heute 3 Bücher vorstellen zu dürfen, die Ihr gewinnen könnt 🙂

Ich selbst lese für mein Leben gerne und kann durch Büchern in fremde Welten abtauchen, die mir sonst wohl für immer verschlossen bleiben würden. Die Fantasie der Autoren regt meine eigene Vorstellungskraft an, wodurch in den Geschichten förmlich versinken kann!
Heute verlose ich 3 Bücher, bei denen sowohl für die Mamas als auch für die Kinder etwas dabei ist. Denn ich finde es wichtig, dass die Kleinen mit Büchern aufwachsen und schön früh einen Gefallen daran finden 🙂

Das Gewinnspiel läuft vom 23.04.2015 bis 01.05.2015 um 23.59 Uhr.
Ausgelost wird am 02.05.2015 🙂

Und so könnt Ihr gewinnen:

  • Beantwortet mir folgende Frage:
    Gibt es ein Buch, das Dich so sehr berührt hat, dass es Du immer und immer wieder lesen kannst?
  • Folge meinem Blog bei hier wordpress oder via bloglovin, Facebook, Twitter oder Instagram
  • Hinterlasse mir einen Kommentar, der folgendes enthält:
    – Antwort auf meine Frage
    – Welches Buch/welche Bücher Du gewinnen möchtest
    – Wie & unter welchem Namen Du mir folgst
  • Wer das Gewinnspiel teilt, hüpft mit je 2 Losen in den Topf 🙂

Mit der Teilnahme an meinem Gewinnspiel, akzeptierst Du automatisch folgende Regeln:

  • Du musst 18 Jahre alt sein in der EU wohnen
  • Nur eine Teilnahme pro Haushalt
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen!
  • Der Versand außerhalb Deutschlands dauert länger
  • Es muss eine gültige eMail Adresse hinterlegt werden, unter der ich Dich im Fall des Gewinns benachrichtigen kann
  • Deine Daten werden lediglich für das Gewinnspiel verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergegeben!
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen & ich übernehme keine Haftung für den Postweg!
  • Neuauslosung – 7 Tage nach Bekanntgabe der Gewinner, ohne Rückmeldung. Der erste Gewinner hat anschließend kein Recht mehr auf seinen Gewinn.

Und nun wünsche ich jedem vom Euch viel Erfolg 🙂

Gewinn #1

Irgendetwas stimmt nicht mit ihm , denkt sich Samara, als sie Caleb während ihres Sommerjobs in der Buchhandlung kennenlernt. Frauen scheinen von ihm magisch angezogen zu werden, denn er ist ständig von ihnen umgeben. Als einige seiner Verehrerinnen einen Herzanfall erleiden, ahnt Samara, dass Caleb daran nicht unschuldig ist. Um hinter sein Geheimnis zu kommen, beginnt sie einen intensiven Flirt mit ihm. Doch Caleb ist ein Cambion, in ihm wohnt ein böser Geist, der sich von der Lebensenergie seiner Opfer ernährt. Hat sich Samara schon zu sehr auf ihn eingelassen?
Ein absolut mitreißendes Debüt, herzzerreißend romantisch und voll düsterer Spannung, mit einer sehr authentischen Heldin, die ständig zwischen Coolness und Unsicherheit schwankt – typisch Teenager eben!

 

Gewinn #2

Was geschieht, wenn eine unhöfliche Prinzessin auf einen Lindwurm trifft? Oder eine eitle Pudeldame schlauer sein will als die Straßenköter und deren Warnung vor dem Ungeheuer Fridin den Wind schlägt? Und wo landet ein kleines liebenswertes Monsterkind, das eine ziemlich biestige Mutter hat und sich deshalb weigert, sie Mami zu nennen? In Eva Ibbotsons fünf Ungeheuer-Geschichten ist nichts so, wie man denkt – aber es gewinnen immer die Guten. Wie schön!

Fünf wunderbar-ungeheuerliche Vorlesegeschichten mit besonders witzigen Bildern ab 6 Jahren.


Gewinn #3

Wibo Waschbär malt mit seinen Händen.
Wibo malt mit Papa ein Bild für Mama. Schön bunt soll es sein!
Papa malt Wibos und Wandas Hände an und beide drücken die Farbe aufs Papier.
Wie es Mama wohl gefällt, wennWibo mit seinen Händen auch noch die Wand verschönert?Eine liebenswerte Bildergeschichte aus dem Kinderalltag. Mit extra Wimmelbild.  

Weitere Bücherverlosungen findet Ihr hier!