Das öffentliche Bücherregal

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Zum ersten Mal stand ich vor einem öffentlichen Bücher“regal“ und zum ersten Mal konnte ich durch Bücher stöbern, die andere Menschen dort abgestellt haben.
Schon lange war ich auf der Suche nach genau so etwas, denn immer wenn ich Fotos davon sah, pochte mein buchverliebtes Herz wie wild.
Ich meine… wie genial ist das denn bitte? Man tauscht Bücher mit vollkommen fremden Menschen und weiß nicht, wohin es die ehemals eigenen Bücher verschlägt. Dafür hat mein wild zusammen gewürfeltes Sortiment vor sich, das man SO in keinem Buchladen finden wird & jedes einzelne Buch hat seine eigene Geschichte, die man nicht kennt.

Es ist also selbstverständlich, dass ich direkt alle 6 Klappen durchforsten musste und am liebsten jeden einzelnen Buchrücken gelesen hätte, um auch wirklich keinen Schatz zu übersehen. Doch das wollte ich meinem Helden und klein Bambi dann doch nicht antun und beließ es dabei, die Bücher mit ansprechendem Titel oder Cover herauszuziehen. Dabei entdeckte ich 3 Bücher für mich, die ich mitnehmen „musste“, obwohl ich sie leider nicht ersetzen konnte. Dieser „Bücherschrank“ steht nämlich rund 300 km von uns entfernt & bei unserem nächsten Besuch werde ich zu Hause extra Bücher einpacken, um die 3 fehlenfen plus eventuell weitere interessante zu ersetzen 🙂

Was liest Du so? Nutzt Du öffentliche Bücherregale (regelmäßig)?

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Lenas Flucht –Polina Daschkowa

„Lena fürchtet um ihr noch ungeborenes Baby. Es ist zwar kerngesund, aber da sind Leute, die ihr einreden wollen, es sei schon tot. Instinktiv flieht sie aus der Klinik. Doch die Miliz glaubt ihr nicht.
Als in Lenas Wohnung eingebrochen wird, erkennt sie, dass es offenbar um mehr geht als um eine medizinische Fehldiagnose. “

Die Therapeutin – Camilla Grebe, Äsa Träff

Alles nur Einbildung oder echte Bedrohung?
Siri Bergmann arbeitet als Psychotherapeutin in einer kleinen Gemeinschaftspraxis mitten in Stockholm. Sie ist den Umgang mit seelischen Abgründen und schmerzhaften Geheimnissen gewohnt. Es ist ihr täglich Brot. Doch im Moment hat sie vor allem mit sich selbst zu kämpfen.
Seit ihr Mann bei einem Tauchgang vor einem Jahr tödlich verunglückt ist, lebt sie vollkommen abgeschieden in einem kleinen Haus am Meer. Trotz ihrer panischen Angst vor der Dunkelheit will sie sich beweisen, dass sie mit dem Alleinsein zurechtkommt. Dass sie sich beobachtet fühlt, bildet sie sich vielleicht nur ein. Dass ihre Katze nicht mehr auftaucht, hat wahrscheinlich nichts zu bedeuten. Aber als sie eines Morgens beim Schwimmen im Meer auf die Leiche einer Patientin stößt, nimmt der Alptraum Gestalt an: Hat Siri als Therapeutin versagt – oder will jemand ihr Leben zerstören?

Ich will nicht, dass ihr weint – Jennifer Cranen

Während ihrem Kampf gegen den Krebs hat die 16-jährige Jenni Tagebuch geschrieben. „Ich will nicht, dass ihr weint und um mich trauert, sondern mit einem Glas Sekt darauf anstoßt, dass ich nun endlich alles überstanden habe. Denkt nur daran, dass es mir gutgeht, und vergesst das Trauern.“

Klappentext:
‚Jenni Cranen ist fünfzehn, als sie erfährt, dass sie Krebs hat. Nach dem ersten Schock nimmt sie den Kampf gegen die Krankheit auf. Vierzehn Monate lang steht sie tapfer die Therapie und quälende Schmerzen durch. Doch Jenni verliert den Kampf gegen den Krebs und stirbt mit nur 16 Jahren. Während dieser Zeit hat sie Tagebuch geschrieben. Darin erzählt sie von ihren Erlebnissen, ihrer Angst, aber auch von ihrer Hoffnung und ihrer unbändigen Liebe zum Leben. Ein berührender Bericht.

8 comments

  1. Ja, ich nutze Bücherschränke immer wieder mal. Vor allem um meine alten Bücher anderen Menschen zukommen zu lassen. Hier stehen 5 oder 6 in der Stadt und dort findet sich manchmal auch ein Probeexemplar, das gerade erst erschienen ist (die örtlichen Buchläden scheinen die Dinger so loszuwerden).

  2. Ich hab den öffentlichen bücherschrank in Wien entdeckt und nun auch einen hier in den USA, Ich finde die Idee einfach genial! Manche Bücher würd ich gern lesen, mag sie aber nicht kaufen… und so, kann man tauschen und wieder zurück geben. Ich liebe Bücher und die Geschichten und am liebsten hab ich alte Bücher. Danke fürs Teilen, ich werd meine Bücher jetzt durch gehen und welche in den Bücherschrank stellen. Alles Liebe!

  3. Das letzte Buch hab ich auch. Sehr berührend. Hab darauf hin einen kleinen Betrag für ihre Stiftung gespendet. Man fühlt sich nach dem lesen fast, als hätte man sie gekannt.
    5 min von mir gibt es so eine Bücherbox (in einer alten englischen Telefonzelle, und einige Busse in Hamburg haben solch ein Bücherregal. Leider noch nie genutzt. Ich finde seit Jahren leider nicht mehr die erforderliche Ruhe zum richtigen lesen.

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