Fokus auf das Wesentliche richten

Dass man den Fokus auf das Wesentliche richten sollte, das hat mir gestern unser Pfarrer gelehrt. Die Predigt des 22 Uhr Gottesdienstes war sehr gut und traf genau das auf den Punkt, was ich nicht fühlen konnte.

Um was geht es an Weihnachten? Um die Geschenke? Den Baum? Die Stimmung und die Geborgenheit? All das sind schöne Nebeneffekte, doch eigentlich geht es um die Geburt Christi. Ganz egal ob man gläubis ist oder nicht, ohne dieses Ereignis würde es Weihnachten wie wir es kennen nicht geben.
Doch anstatt das zu bedenken, jagt man dem perfekten Fest hinterher. All das was ich vermisst habe erscheint mir plötzlich so unwichtig, denn jeder Tag im Jahr sollte ein „Tag der Liebe“ sein. Ganz egal ob man nun in Weihnachtsstimmung ist, oder wie ich in diese Richtung nichts fühlen kann, am Hintergrund der Festtage ändert es tatsächlich nichts. Alles andere nicht nur Traditionen und Zwänge, die wir Menschen uns selbst auferlegt haben.

Ich konnte nie verstehen, warum man an 3 Tagen sämtliche Verwandte besuchen muss, wenn das Jahr doch 365 Tage hat. Fast 400 Tage, an denen man sich mit der Familie treffen kann & eben so viele Tage, an denen man seinen Liebsten eine Kleine Freude bereiten kann. Wieso nun also Jahr für Jahr dieser ganze Stress? Das Hetzen und jagen nach Perfektion und erzwungener Familienharmonie?

Ich bin unserem Pfarrer sehr dankbar dafür, dass er meinen Fokus wieder auf das Wesentliche gerichtet hat und ich nun weiß, dass ich auch Weihnachten feiern kann, ohne in Stimmung zu sein. Und ohne diese besondere Geborgenheit, Weihnachtsfreude und Feierlichkeit zu spüren.

4 comments

    1. Das definitiv, allerdings kann man genauso gut am Wochenende mal zu seiner Familie fahren & muss nicht sämtliche Familien in 2,5 Tagen abklappern. Bei einem guten Verhältnis muss für einen Besuch nicht erst Weihnachten sein & alles andere ist erzwungene Familienharmonie weil ja eben Weihnachten ist. Unnötiger Stress den ich noch nie verstanden und schon sehr lange nicht mehr mitgemacht habe 😉

  1. You could certainly see your skills within the work you write. The world hopes for more passionate writers like you who arent afraid to say how they believe. Always follow your heart. fekffekcegfe

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