Fröhliche Weihnacht überall

Wir wünschen allen Lesern, Freunden, Bekannten & Verwandten frohe Weihnachten und besinnliche Festtage!

Unser Baum steht seit gestern gescmückt im Wohnzimmer und auch die Geschenke sind fast vollkommen verpackt. Mein Held war mit dem Bambikind bei meiner Familie essen, während ich zu Hause im Bett saß & meinem Psychologen schrieb.
Seit ich mich erinnern kann verbinde ich mit Heilig Abend nichts besonders tolles. Grundsätzlich war der „Tag der Liebe“ bei uns immer der schlimmste Tag des ganzen Jahres. Streit, Geschrei, Ankündigung keine Geschenke zu bekommen, Kampf bei Oma feiern zu dürfen etc.
Dieses Jahr kam vor ein paar Tagen noch eine unschöne Weihnachtserinnerung an IHN zurück und zu guter Letzt sieht es so aus, als hätten sich meine Mama und mein Stiefpapa gestern getrennt. Nicht direkt, aber indirekt eben wohl. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, doch eins weiß ich. Ich habe wahnsinnige Angst auch noch meinen Stiefpapa zu verlieren.

In 20 Minuten geht mein kleines Bambikind mit meiner Familie zum Krippenspiel in die Kirche. Ich werde in der Zeit versuchen ein wenig zu backen oder ähnliches, denn hängen lassen kann ich mich nun einfach nicht.
Traumsstückchen… oder Stollen… oder Apple Crumble für die Bescherung bei meiner Oma später, mal sehen. Auf jeden Fall etwas produktives. Außerdem muss ich mich um meine Haare kümmern und ausgiebig duschen. Gegen 18 Uhr soll dann die  „Friede-Freude-Bescherung“ sein auf dich ich mich sogar schon ein klein wenig freue. Immerhin ist meine Patentante heute aus Münster gekommen. Und um 22 Uhr möchte ich gerne in den Gottesdienst gehen. Denn Kirche gehört für mich an Heilig Abend dazu und ist auch die einzige „Tradition“ die auf keinen Fall gebrochen wird!

Ich wünschte wir wären gerade in München, denn dort hatten wir 2010 ein wunderschönes Weihnachten zu zweit im Hotel.
Schloss Nymphenburg bei Schnee, Kino an Weihnachten & ein Lichtergottesdienst 23 Uhr an Heilig Abend.
Die Kerzen des Gottesdienstes haben wir noch immer in unserer Glasvitrine stehen, denn sie erinnern uns an einen unbeschreiblich schönen Abend weit weg von aller Trauer… den Familien… der Todesstimmung, weil man Schwiegervater 3 Monate zuvor verstarb.
Und weit weg von dem ganzen Weihnachtstrubel, ganz in Ruhe mit einem Tannenzweig, Gottesdienst, Geschenken. Nur er und ich.

3 comments

  1. Ich wünsche Dir frohe Festtage – trotz allem. Auch in unserer Familie ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und meine Schwester und ich haben uns gestern übelst gefetzt. Aber so ist das nun mal in Familien und es gehört vermutlich dazu… ;o)
    Liebe Grüsse ♥
    Charlotte

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