Großes Schlammbad

Schlammbäder machen schön, so oder so ähnlich dürften Bambina´s Gedanken gewesen sein. Zumindest wären sie das, wenn  sie schon so denken könnte wie ich & versuchen würde das positive aus den jeweiligen Situationen zu ziehen.

Gestern waren wir beide zum ersten Mal alleine unterwegs. Im Grunde ging es nur kurz zum Metall- & Altglascontainer, weil mein Held geschlafen hat. Nachdem ich sie nun mit 2 Jahren zum ersten mal für eine kurze Strecke in der Manduca tragen durfte, wollte sie laufen sobald sie den Wald gesehen hat. Wobei laufen ein wenig untertrieben ist. Richtig gesprungen ist sie vor Freude 🙂
Nebenbei noch ein paar Kleinigkeiten für den Papa einsammeln und glücklich war das kleine Kind. Sooooooooo glücklich <3

Als ich sie dann hochgehoben habe & sie somit das Glas in den Container werfen konnte war es um sie geschehen. Genauso wie beim Leergutautomaten, liebt sie es auch hier die Aufgabe zu übernehmen. Was für Mama & Papa ein wenig sehr anstrengend ist, ist für das 14,5 Kilokind eine wahre Freude 🙂
Auf dem Rückweg entdeckte sie dann leider die großen Pfützen am Wegesrand. Zuvor hatte sie ganz brav ihre Hand bei meiner an der Schubkarre, doch dann hörte ich nur „Wasser!!!!“ und weg war das Kind. Ich rief ihr hinterher, dass sie stehen bleiben soll, da ich etwas Angst hatte, sie könnte den fließenden Bach meinen. Erleichtert stellte ich fest, dass sie nur zur Pfütze wollte und lief ihr hinterher. Kaum hatte ich gesagt, dass sie doch keine Gummistiefel trägt und alles nass wird, machte sie auch schon einen weiteren Schritt und verlor das Gleichgewicht. Die Pfütze entpuppte sich als Schlammloch, indem ein weinendes Kleinkind mit Kuscheltier in der Hand lag.

Man muss wissen, dass es für unser penibles Bambikind ganz schlimm ist, dreckig zu sein. Wenn auch nur das kleinste Krümelchen oder Sandkorn an ihren Händen hängt, müssen sie sofort sauber gemacht werden. Dementsprechend schlimm war es auch, dass ihre kompletten Schuhe schlammig waren, die Hose durchgehend bis zu den Knien, die Hände nur aus braunem Dreck bestanden und auch das Gesicht eine Kriegsbemalung bekam. Doch am Schlimmsten war für sie ihr dreckiger hilfloser „wauwau“. Kaum hatte sie sich ein wenig beruhigt, fing sie sofort wieder an zu weinen, wenn ihr Blick auf ihn fiel 🙁

Ihre Hände säuberte ich ein wenig mit meinem Pullover, der Hund landete in der Altglaskiste und klein Bambi mit in der Schubkarre. So kamen wir am schnellsten nach Hause und das arme Kind konnte in die Badewanne. Währenddessen wusch ich ihren wauwau so gut es ging mit der Hand aus & verfrachtete ihn unbemerkt in die Waschmaschine.Kurze Zeit später stand sie davor und beobachtete die sich drehende Wäsche. Vom Hund war zum Glück keine Spur zu sehen. Puuuuh.

Nach dem Bad war alles wieder okay & wir präsentierten dem Papa die wenigen übrig gebliebnen Mitbringsel 🙂

4 comments

    1. Ja, ich fand es auch richtig schlimm 🙁
      Gestern hat sie den Wauwau (^^) dann auf dem Wäscheständer entdeckt und war entsetzt. Zum Glück war er trocken und wir konnten ihn direkt holen 🙂

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