Liebe, Geborgenheit und Anerkennung

Egal wie schwarz die Tage wirken, wie schlimm es sich anfühlt und wie schwer die Last auf den Schultern ruht, mein kleines Bambikind hebt jedes mal wieder meine Laune. Es gibt einfach nichts schöneres, als das eigene Kind dabei zu beobachten, wie es sich entwickelt, was es neues kann und wie glücklich es bei all den Kleinigkeiten ist.
Gestern war es „lediglich“ ein kleines Privatkonzert mit ihrem Saxophon, das sie ganz für mich allein gegeben hat. Ich war unheimlich gerührt und glücklich darüber, sie spielen zu hören & sie freute sich ohne Ende darüber, dass es mir gefiel und sie im Mittelpunkt stand.

Dieses kleine Mädchen zaubert mir Tag für Tag ein Lächeln ins Gesicht und kann selbst meine schlechteste Laune, das tiefste Tief, oder die dunkelste Stimmung für eine gewisse Zeit durchbrechen. Allein ihre Anwesenheit reicht schon, um mir das Gefühl zu geben, wertvoll und gesegnet zu sein. Denn genau das bin ich, reich beschenkt mit unserem inzwischen ziemlich großen Wunder und das Bewusstsein eine eigene kleine Familie zu haben strahlt unbeschreichlich viel Geborgenheit aus.
Ich wünsche mir von Herzen, dass auch klein Bambi es fühlen kann und sich vollkommen angenommen fühlt. Sie ist unser geliebtes Kind, durch und durch – jetzt und in all den kommenden Jahrzehnten.
Es kommt nicht darauf an, dass sie bedingungslos auf uns hört, zu unseren Wunschzeiten schläft, oder durchgehend „einfach“ ist. Sie ist unser Baby, so wie sie ist und genau so ist sie richtig.
Gerade momentan, in Zeiten in denen sie nicht vor 23 Uhr schläft und ich das Bett morgens mit ihr verlasse und am Abend mit ihr schlafen gehe, denke auch ich manchmal, wie schön es doch wäre, wenn sie früher schlafen würde. Doch dann sehe ich sie an und erkenne wieder, dass sie einzigartig einmalig ist. Die Zeiten werden sich wieder ändern und in einer Familie kann, oder sollte es sich meiner Meinung nach nicht zentral um den Willen der Eltern drehen.

Spätestens wenn ein Kind aus einem Paar eine Familie macht, steht das „Ich“ nicht mehr im Vordergrund. Plötzlich ist da dieses kleine Wesen, um das man sich kümmert und das die Hilfe „seiner“ Eltern braucht. Ein kleines unschuldiges Kind, dem man die Welt zeigen und die Werte vermitteln kann, die einem selbst wichtig sind. In gewisser Weise gibt man seine Geschichte weiter, durch die man sich zu der Person entwickelt hat, die man nun ist. Gleichzeitig möchte man sein Kind aber vor all den negativen Erlebnissen bewahren, die das eigene Leben eventuell geprägt haben und entscheidet sich für seinen eigenen ganz persönlichen Erziehungsstil. So und durch bedingungslose Liebe, Geborgenheit, Anerkennung, sowie dem Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls kann jeder von uns seinen Kindern das zurück geben, was sie uns Tag für Tag schenken.

Danke, dass Du mir die Welt aus Kindersicht zeigst und wertungslos beobachtest, was um Dich herum geschieht.
Danke für all das, das Du mir ganz selbstverständlich jeden Tag gibst, wenn Du mir in die Augen siehst.
Danke Gott, dass ich die Mama dieses wundervollen Menschenkindes sein darf <3

lena

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