Montagsfrage #8

Happy End erwünscht?

Grundsätzlich wünsche ich es mir, ja!
Kein Happy End im klassischen Sinne, wie man es aus jedem Groschenroman kennt. Alles ist super, allen geht es gut und jeder hat bekommen was er wollte.
Aber ich mag es, wenn ein Buch gut endet & man nicht traurig ist, weil einfach alle Lieblingscharakter sterben o.ä.
BurnOut“ hat z.B. kein typisches Happy End und dennoch mag ich das Ende. Manch einer würde es vielleicht nicht mal als Happy End bezeichnen, da die Situation zwar aufgeklärt, das Liebespaar allerdings getrennt wurde. Eine Person begeht Selbstmord, bei dem anderen Charakter schwankt man zwischen Mitleid und Schuldzuweisung, es bleibt spannend und doch überleben am Ende die Hauptpersonen. Es geht also gut aus und das ist für mich die Hauptsache.

Was ich dagegen überhaupt nicht leiden kann, sind Geschichten bei denen das Ende offen ist. Woher soll ich als Leser denn nun wissen, wie es wohl am ehesten enden würde? Da stehen meiner Fantasie einfach zu viele Möglichkeiten offen, weshalb ich einfach keinen Gefallen daran finden kann.

4 comments

  1. Oh ja, offene Enden, bei denen jeder Handlunsgtrang einen im ungewissen lässt, empfinde ich als sehr unbefriedigend. Happy End muss ja nicht heissen, dass ALLES friedefreudeeierkuchen ist. Einfach eins, dass einem das Buch wieder lesen lässt, ohne das man das Ende fürchtet… Das ist bei mir shcon ein happy end. Aber meist brauche ich zumindest ein Ende. Offene Enden lassen mich oft sehr unbefriedigt das Buch zuschlagen, Stilmittel hin oder her.

  2. Ein Roman sollte wie das Leben selbst sein und das hat schließlich kein Happy End, denn es endet mit dem Tod. Warum muss ein Fall in einem Kriminalroman von den Ermittlern immer gelöst werden? Im wahren Leben bleiben doch auch viele Fälle unaufgeklärt. Warum sollte ein Roman nicht traurig enden oder der Schluss ganz offen bleiben, so dass das Buch noch lange nachbrennt? Es liegt vielleicht an der Sehnsucht eines jeden Einzelnen nach einem glücklichen Ende. Nicht nur für die Protagonisten in einem Roman, sondern auch für die Probleme in seinem eigenen Leben.

  3. Ich finde offene Ende ok, weil man zum nachdenken angeregt wird. Das ist nich immer schön, aber… es kann auch befreiend sein, wenn der Held z.B. das Problem überwunden hat und in die Zukunft geht. Man wieß nich, ob er glücklich wird, aber… das wäre dann besser, als das problem weiter zu ertragen.

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