Regenbogenartige Vielfalt

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass eine Person immer genau dann einen Weg in Euer Leben findet, wenn Ihr dieses Kapitel gerade beenden wollt?
Es ist wie ein Buch, das einfach nicht zu Ende geschrieben werden möchte. Ein Buch das so voll mit den unterschiedlichsten Emotionen ist, dass man es nicht lesen kann, ohne das Risiko eines großen Durcheinanders einzugehen.
Ja, es gibt sie da draußen, die kleinen und zugleich unheimlich großen Herzensbrecher. Ob männlich oder weiblich sei dahin gestellt, doch in diesem Fall handelt es sich um das männliche Geschlecht.

Die Menschen, die scheinbar ihren Spaß daran haben auf den Gefühlen von kleinen Mädchen herum zu trampeln. Denen es egal ist, was sie damit anrichten, zerstören und zum Einsturz bringen.
Egal wie sehr man es versucht, oder wie sehr man sich anstrengt, verstehen kann man es einfach nicht. Nach der Hoffnung kommt der Fall und nach dem Fall der Regenbogen. Kaum hat man sich so weit berappelt, dass man beginnen möchte diese Menschen aus dem Leben zu streichen, beginnt das Spiel von vorne. Immer und immer wieder, bis das Buch so dick ist, dass es sich nicht mehr schließen lässt.

Es ist ein Zauberbuch, das ununterbrochen seine Farbe und den damit verbundenen Glanz verändern kann. Vom schwarzen Trauerbuch wird es zum glitzernden & funkelnden Lieblingsbuch. Mal lässt es einen schweben und anschließend ganz böse in die tiefste Grube fallen. Es beherrscht alle Farben des Regenbogens in sämtlichen Variationen und am liebsten mögen wir es kunterbunt. Die perfekte Mischung aus Wohlfühlmomenten, Geborgenheit, eine Prise Ernst und ganz viel Glücksgefühl. Ein klein wenig Schmerz darf auch nicht fehlen, dass man spürt noch am Leben zu sein und es nicht nur ein wohliger Traum ist, aus dem wir nicht mehr aufwachen wollen.

Wir wollen nicht Gefahr laufen, dass es diese Art Traum ist, die einen nur noch weiter auf den Boden wirft. Wenn im Traum alles so schön bunt, glänzend und Zuckerwattetraumweltmäßig (ach meine Beste, erinnerst Du Dich? <3) ist und man dann auf die harte Art in die Realität zurückgerufen wird. Diese Art der Träume gibt es viel zu oft, jeder von uns kennt sie, jeder hat sein eigenes Buch das mit diesen Träumen gefüllt ist.
Ich möchte diesen Traum tanzen, einfach so nehmen wie er ist und nie wieder aufwachen. Möchten wir nicht alle, dass genau das eintritt, was wir uns so sehr wünschen? Und ist es nicht verdammt schmerzhaft zu sehen, dass die dumme XY das hat was man immer wollte? Dass UX es einfach geschenkt bekommt, obwohl man selbst schon so lange kämpft? Löst es nicht Gefühle des Unbehagens aus zu sehen, dass LQ nicht das zu würdigen weiß, für das man alles geben würde? Spürt ihr diesen Schmerz? Dann spürt ihr, dass ihr lebt. Das Leben ist hart und die Zuckerwattetraumwelt gibt es nur in unserer Phantasie, dort wo die Gedanken und Gefühle frei sind. Wo die pinken sprechenden Blumen blühen und einfach alles erlaubt ist.

Und dann kommt er, der Moment in dem man beginnt aufzustehen und die ersten Schritte aus dem Traum in die Realität wagt. Der schwerste Moment von allen, denn man weiß nicht was richtig und falsch ist. Genau dann taucht Euer Herzensbrecher wieder auf und vermittelt Euch das schillernde Bild der zauberhaften Kapitel um Euch kurz darauf wieder mit dem schwarzen Totenbuch niederzuschlagen. Genau dann.

Dann hat man den Zeitpunkt verpasst und das Spiel geht weiter. Und weiter und weiter und weiter… so lange bis kein Papier mehr für die ganzen Emotionen vorhanden ist… so lange, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

1 comment

  1. Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, nie ganz zufrieden zu sein. Wie viele xys haben in den letzen Jahren das bekommen, was wir immer wollten? Viiiiele. Und wie viele davon sind zufrieden und wissen es zu schätzen? 1/3 vielleicht?! Frustrierend und unfair, aber wie Du schon sagtest, der Schmerz zeigt, dass man noch lebt. Er führt vor Augen, dass man die glücklichen Momenten vollends genießen sollte bzw. DARF!
    Fast nichts besteht aus nur einer Seite, alles braucht eine Balance; einen Gegenpol. Gut und böse, Tag und Nacht, Freund und Feind, Realität und Traum.
    Einige flüchten sich in diese Welt, da sie die Realität der Erde nicht ertragen können. Doch schaffen sie sich nicht dadurch dort selbst eine Realität? Eine Realität, in der alles erlaubt ist! Vom Erlangen des Nobelpreises für PowerCouching bis hin zum kaltblütigen Mord. Für mich alles erlaubt solange es nicht ausgeführt wird; denn Gedanken sind keine Handlungen. Sie schaden niemandem (außer vielleicht dem Denkenden…).
    Wenn diese Zuckerwattetraumwelt (so schön das Wort auch ist, es erinnert mich an zwei Monate Funkstille…) allerdings von einem zweiten gesteuert wird und dieser den Träumenden nicht mehr in die Realität der Erde zurücklässt, wird es gefährlich. Denn ich glaube nicht, dass es gesund und gut ist, zu lange in der selbstkreierten Realität zu bleiben. Man vergisst darüber hinweg das alltägliche Leben, die wichtigen Menschen und das, was man doch eigentlich schon hat, geht unter.

    An alle Herzensbrecher da draußen: Ich wünsche Euch dasselbe Schicksal… Ich wünsche Euch ein gebrochenes Herz, damit ihr selbst spürt, was ihr den Träumenden angetan habt. Denn wenn man es nicht selbst erlebt, „ist es ja nicht so schlimm“.

    Auf dass unsere Fantasie-Realitäten im Laufe der Jahre doch noch zu Realitäten auf Erden werden, meine Liebe :-*

Sag mir Deine Meinung :)

%d Bloggern gefällt das: