Selbständig und Arzt zugleich

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Nach einer mehr oder weniger langen Nacht, haben wir heute morgen 2 Packungen Zuckerperlen vom Boden aufgesaugt und ungefähr genauso viel Zucker aus dem Bett entfernt. Denn wenn klein Bambi vor mir wach ist und Hunger hat, sucht sie so lange, bis sie was gefunden hat, das ihrem Geschmack entspricht. Kommt sie nicht dran, wird kurzerhand der Hochstuhl geholt und hoch geklettert.
Wenn sie Durst hat, bringt sie gerne mal eine Flasche Wasser, oder einen Tetrapack Pflanzensahne mit Strohhalm und verdeutlicht, dass sie das nun trinken möchte. Doch wehe man macht etwas zu essen für sie, dann hat sie grundsätzlich keinen Hunger, da sie das alles schon alleine kann und will.
In der letzten Zeit wird besonders deutlich, wie selbstständig unser kleines Mädchen eigentlich wirklich ist. Sie weiß wann sie ein Pflaster braucht, holt meistens selbst frische Windeln und zieht ihre aus, wenn sie ihrer Meinung nach voll sind. Kümmert sich zu meinem Leidwesen selbst um ihr essen und trinken und braucht auch beim schminken mit Mamas Mascara keine Hilfe. Nur dann, wenn sie sich im Spiegel sie und erkennt, dass es ihr gar nicht gefällt, dann muss Mama her und es wieder richten 🙂
Seit sie einen Arztkoffer zu Weihnachten bekommen hat, verarztet sie mich auch besonders gerne und kommt direkt angerannt, wenn ich schmerzen habe. „Lena Bauchmerzeeeen? Ich komme!“ und schon steht sie mit dem Stethoskop um den Hals neben mir und will mich abhören. Anschließend bekomme ich entweder eine Wärmflasche oder streicheln verpasst, oder werde gesund gemacht. „Lena wieder sund ist“ – manchmal erklärt sie mir aber auch, dass ich ganz schlimm krank bin und sie mich erneut untersuchen muss.

Zu goldig dieses Zuckerkind und einfach unbeschreiblich selbstständig 🙂

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