Mein 2017

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Von 0 bis 10 war alles dabei.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen… abgenommen… wieder zugenommen…

3. Haare länger oder kürzer?

Länger, länger, länger, länger <3

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger, mit Brille 😀

5. Mehr Kohle oder weniger?

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kleine Ziele für 2014

Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen meinen lieben Lesern, auf dass es ein positives Jahr für uns alle werden wird <3

Mit dem heutigen Tag startet das Jahr 2014 für uns und viele viele Menschen denken über ihre Vorsätze für die kommenden 365 Tage nach. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich nicht zu diesem Personenkreis gehöre und mir nie wirklich Gedanken darüber mache/gemacht habe. Letztes Jahr habe ich zwar eine Liste mit Vorsätzen erstellt, die mir in diesem Moment mehr oder weniger wichtig waren. Erfüllt habe ich davon gerade mal zwei. Der Rest war einfach nicht wichtig genug, oder schlicht unmöglich für mich. Dieses Jahr soll es anders sein, denn durch den Blogpost einer lieben Schweizerin wurde ich dazu inspiriert doch mal zu versuchen eine kleine Liste mit realistischen und wirklich ernstgemeinten Vorsätzen zu erstellen. Kleine Punkte, die mich in meinem Leben oder auch einfach nur unserem Alltag weiterbringen und wirklich sinnvoll sind.

Somit werde ich dieses Jahr zum ersten Mal wirklich ernsthaft in ein neues Jahr starten und Versuchen kleine alttägliche Ziele auch wirklich in Angriff zu nehmen.

Alltag/Haushalt:

  • Dinge nach der Benutzung sofort aufräumen
  • 2x/Woche gezielt gründlicher um einen Raum unserer Wohnung kümmern
  • mehr Regelmäßigkeit in unseren Alltag bringen

persönlich für mich:

  • 30 Tage squat challenge durchziehen
  • 1x/Woche eine kleine Ich-Zeit einlegen
  • Jeden Tag eine Andacht lesen
  • meine Gewichtszunahme akzeptieren
  • 365 Lieblings-Tage
  • solz sein, wenn ich es schaffe mich ein wenig zu bilden, aber auch akzeptieren wenn ich es eben nicht kann
  • regelmäßig meinen Medikamentendosierer benutzen
  • das Gefühl bekommen meinen Psychologen nicht nur zu nerven

Beziehung:

  • dem Helden meine Dankbarkeit mehr zeigen
  • 1-2 x/Monat eine Paarzeit einlegen
  • ihn meine Stimmungen nicht so stark spüren lassen

Bambi:

  • mehr mit ihr malen/spielen/musizieren etc.
  • regelmäßig mit ihr backen
  • ab und an mit ihr auf den Spielplatz gehen
  • Lebensmittel für ihren Kaufladen nähen

Wenn ich mir die Liste so ansehe, habe ich mir unheimlich viel vorgenommen, doch es ist für mich kein muss. Ich versuche es die Punkte umzusetzen und wenn es mal nicht so klappt habe ich es wenigstens versucht!
Manche Punkte werden sehr schwer werden, doch ich denke mit der richtigen Unterstützung und ein wenig Motivation sollte alles zumindest realistisch umsetzbar sein.

Über größere Ziele kann ich mir dann Gedanken machen, wenn ich stabil genug bin und sie mich nicht mehr zu sehr belasten und unter Druck setzen.

Somit starte ich nun in ein mein zweites Jahr ohne ihn und versuche das Beste daraus zu machen 🙂

Unser Jahr 2013

Das Jahr begann im Januar mit einer ziemlichen Tiefphase, in der ich weder aus noch ein wusste. Doch leider hatte ich nicht den Mut meinem Neurologen die Wahrheit zu sagen und musste mich ohne Hilfe von antidepressiver Medikation durchschlagen.
Ende Januar verlor ich meine beste Freundin durch einen bitterbösen Streit und hatte direkt am folgenden Tag meinen ersten Termin beim TÜV.

Im Februar ging es genauso weiter, indem mein Opa 3 Tage vor Bambinas Geburtstag unter meinen Händen starb.
Ihren Geburtstag haben wir trotzdem schön gefeiert und auch wirklich sehr genossen. Ein fröhlicher Tag zwischen all der Trauer.
An der Beerdigung könnte ich aus gesundheitlichen Grünen nicht anwesend sein, hatte aber vorher genug Zeit mich im Leichenschauhaus in aller Ruhe von meinem „Ziehpapa“ zu verabschieden.
Ich bat ihn darum, mir ein Zeichen zu geben, dass es ihm und allen andren im Himmel gut geht, welches ich kurze Zeit später auch in Form eines Liedtextes bekam.
Ende Mai beendete der Held seine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker erfolgreich & wurde vorrübergehend arbeitslos.

Der März verlief abgesehen von einem Brief an meine Beste, auf welchen hin wir wieder miteinander sprachen recht unspektakulär.

Anfang April habe ich nach einer vollständigen MPU endlich die Genehmigung bekommen meinen Führerschein zu machen & meldete mich auch sofort in der Fahrschule an. Immerhin hatte ich nun lange genug gewartet, fast 1 Jahr war seit der Antragstellung am 1.6.2012 vergangen.
Nach 3,5 Wochen bestand ich dann auch schon meine Theorie mit 0 Fehlerpunkten & konnte stolz darauf endlich mal etwas abgeschlossen zu haben.
Außerdem bekam ich kurze Haare mit Sidecut.

Am 6. Mai bestand ich schließlich auch noch die praktische Prüfung und war im Besitz meines „Blitzzeitführerscheins“.
In diesem Monat fuhren wir auch direkt nach Holland ans Meer. Unser erster Familienurlaub <3
Auf der Hinfahrt besuchten wir meine neue-alte beste Freundin und es war als wäre nie etwas gewesen 🙂
Außerdem begann ich meinen Lehrgang zur Ernährungsberaterin und war anfangs auch ziemlich erfolgreich damit.

In Juni feierte ich meinen Geburtstag und verbrachte den halben Tag mit meiner Oma, der Quatschmachertante, dem Helden & klein Bambi im Tierpark. Dort konnte ich auch gleich mein nagelneues Teleobjektiv ausprobieren und war sofort begeistert.
Ende des Monats bekamen wir so große Probleme mit den Ämtern, dass und alles zu viel wurde und wir beschlossen lieber weiterhin von 460€ zu leben.

Im Juli feierten wir den Geburtstag des Helden mit meiner Familie und regelten die letzten Papiersachen mit den Ämtern.
Welch ein schönes Gefühl keinen Ärger mehr an der Backe zu haben! 🙂

Der August war ein arbeitsintensiver Monat für meinen Helden, denn er übernahm eine Urlaubsvertretung und trug für 3 Wochen die Tageszeitungen, sowie Zeitungspost aus. Er verdiente damit immerhin stolze 350 €.
Anfang des Monats war ich erneut beim Neurologen und mein Held erzählte ihm die Wahrheit. Zumindest den ersten kleinen Teil davon, woraufhin ich endlich eine medikamentöse Unterstützung bekam.
Wir planten Bambina´s Taufe für Ende September, waren uns aber sehr unsicher, ob es denn nun wirklich die richtige Entscheidung ist.

Die erster Septemberwoche verbrachten wir von dem Zeitungsgeld erneut an der niederländischen Nordseeküste. 3 Tage davon begleitete uns meine beste Freundin und es war eine unbeschreiblich schöne Zeit <3
Am darauffolgenden Montag begann auch schon die Schule für meinen Helden und ich brach meinen Lehrgang ab. Ich zog die Anmeldung zur Prüfung zurück und beendete meine Mühen somit auch offiziell.
Kurz vor Bambina´s Tauftermin fand ich durch meinen Psychologen zum Glück noch den Mut die Feier abzusagen. Meine Familie war zwar wenig begeistert, akzeptierte es aber und unser Pfarrer bot mir ein seelsorgerliches Gespräch an.

Im Oktober erhöhte ich meine Medikamente da es mir ziemlich schlecht ging und fing langsam an davon zuzunehmen.
Endlich fand ich auch den Mut mehrere Termine in Folge bei meinem Psychologen wahrzunehmen, anstatt ihm nur zu schreiben.

Anfang November lernte ich meine Herzensfrau richtig kennen und verliebte mich in ihre kleine zuckersüße Familie. In ihrem Sohn fand meine kleine Bambimaus ihren Wahlbruder und möchte nun ständig zu ihm fahren.
Ende November besuchten wir sogar meine Herzensfamilie zu Hause, was für mich eine sehr große Herausforderung darstellte.
Außerdem beschloss ich auch mein Ziel das Abitur zu erreichen erst mal auf Eis zu legen. Es nahm mir einen großen Druck und ich hatte das Gefühl eine Last weniger auf meinen Schultern zu tragen. Momentan geht es eben einfach nicht.
Irgendwann ging auch unser Auto kaputt und fanden ziemlich schnell unsere neue große Autoliebe in orange-rot-metallic.

Nach einer weiteren Dosiserhöhung und einer Zunahme von über 15 Kilogramm bekam ich bei einem Notfalltermin im Dezember ein weiteres Medikament von meinem Neurologen verschrieben. Über den Tag wurde eine sedierende Wirkung notwendig, ohne dauerhaft abhängig machennde Substanzen zu konsumieren.
Der Dezember war aber auch der Monat der Künstlermärkte und Weihnachten. Heilig Abend besuchten wir den 22 Uhr Gottesdienst, der sehr hilfreich für mich war.
Momentan liegt meine Oma im Sterben und mein Psychologe hat Urlaub, doch auch das werde ich irgendwie meistern.

Alles in allem war unser Jahr 2013 eine ziemliche Achterbahnfahrt der Gefühle.
Von Freude und Erfolg bis Trauerstimmung und starken Tiefphasen war alles vorhanden. Dennoch mag ich mein Leben wie es ist, denn es ist MEIN Leben. Meine Familie und meine Geschichte in der nun ein neues Kapitel begonnen wird 🙂

Auf in ein neues Jahr & einen schönen Silvesterabend meine lieben :-*