Mein 2017

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Von 0 bis 10 war alles dabei.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen… abgenommen… wieder zugenommen…

3. Haare länger oder kürzer?

Länger, länger, länger, länger <3

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger, mit Brille 😀

5. Mehr Kohle oder weniger?

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Wochenrückblick – 07/2015

Daumen hoch für: unsere wirklich tolle neue Kinderärztin, die meine Sorgen bei beiden Kindern ernst nimmt und so wahnsinnig liebevoll ist <3
Daumen runter für: Zahnungsschmerzen bei korrigiert 2 Monate alten Babys :-/
Hörenswert: LeAnn Rimes – Some Say Love
Sehenswert:
Beziehungsweisen
Gegessen: Brot mit Avocado & Kala Namak, Grukensalat, Schokolade, Mango, Bananen, Kuchen 😀
Getrunken: Tee, Tee, Tee, Wasser und ein Malzbier
Geärgert: die olle Uniklinik, die unsere Bedenken einfach nicht ernst nimmt und uns mal wieder im Regen stehen lässt -.-
Gefreut: Wir haben den Platz!!! Bambina ist somit ab dem 1.3. ganz offiziell ein Kindergartenkind! UND der Elf lacht so wunderschön <3
Gestaunt: Wie unglaublich groß dieses Minikind in den letzten 4 Wochen geworden ist =O 2 cm & 600g machen sich deutlich bemerkbar!
Gelesen: einige medizinische Fachartikel
Bewundert: dieses wunderwunderschöne lachen, wenn man unseren Minizwerg anspricht *.*
Vorfreude auf: die Gemeindefreizeit Ende März mit Anika, unserer Isolationspartnerin mit Familie & den ersten Besuch von des Elfens Patin!!!! <3
Auf der Skala von 1-10: 5-10
Gut zitiert: „können die leiser sein? Mein Bruder schläft!“ – während eines ruhigen Lieds bei einem Gendervortrag. Ich liebe diese beiden Kinder einfach so unbeschreiblich sehr <3

Mein 2014

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Zum ersten Mal seit ich einen deutschen Blog führe, fülle ich diesen Fragebogen aus & werde es mir nun für jedes kommende Silvester vornehmen.
Also los 🙂

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Eine 7,5 – ich habe in diesem Jahr viel erreicht, es hat sich so manches zum positiven verändert und auch mein Blogprojekt war sehr erfolgreich. Doch meine Gesundheit und die ganzen unnötigen Stresssituationen + der verlorene Führerschein haben dem Jahr auf jeden Fall Punkte gekostet. Doch klein Bambi macht das Meiste eindeutig wieder wett 🙂

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen, ganze 40 Kilo sogar 🙁 Psychopharmaka, Kinderwunschhormone, Essstörung und diverse körperliche Probleme haben sich in diesen Jahr deutlich sichtbar gemacht.

3. Haare länger oder kürzer?

Länger, nachdem ich meine langen Haare letztes Jahr kurz geschnitten hatte, sind sie nun wieder bis zum Schlüsselbein gewachsen.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weitsichtig, allerdings ohne eine Brille zu tragen. Meine notwendigen Gläser kann ich leider nicht bezahlen.

5. Mehr Kohle oder weniger?

MEHR – bei den 460 € von letztem Jahr aber auch nicht schwer 🙂

6. Besseren Job oder schlechteren?

Grundsätzlich bin ich noch in Elternzeit und hatte auch vorher noch nie eine Arbeitsstelle, doch seit einigen Monaten bereite ich mich auf alternative Jobpläne vor & kann daher „besser“ sagen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Deutlich weniger, da wir letztes Jahr unser Auto gekauft haben, doch der Kinderwunsch hat uns Anfang des Jahres ebenfalls sehr viel Geld gekostet.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Mehr Selbstliebe, Akzeptanz und wundervolle Menschen <3
Materiell waren es zwei Knäuel Sockenwolle & ein Nähbuch mit Sommerkopfbedeckungen für Kinder.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Deutlich weniger, da es mir gesundheitlich nicht mehr so möglich ist, wie noch im Jahr 2013.

10. Anzahl der Erkrankungen

Depression, komplexes PTBS, Essstörung, dissoziative Störung, Panikattacken.

Schwere chronische Neuroborreliose, Enzephalitis, PCOS, Tachykardie, Schilddrüsenunterfunktion, Asthma, Diabetes.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Gewissheit, dass ich den Rollstuhl wieder häufiger brauche und die Borreliose wieder so richtig aktiv in mir brodelt.

12. Der hirnrissigste Plan?

Gefühlte 100 verschiedene Selbstständigkeitspläne 😀

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Auto fahren, kurz bevor ich meinen Führerschein verloren habe & nicht wusste, ob ich wirklich noch darf.
(Durfte ich^^)

14. Die teuerste Anschaffung?

Winterreifen :-/

15. Das leckerste Essen?

Das selbstgemachte Sushi von meiner Schwester, als die Herzen da war *yummy*

16. Das beeindruckendste Buch?

„BOURNOUT für immer auskuriert“ von Alice Spogis

17. Der ergreifendste Film?

Die Wolke

18. Die beste CD?

David Garrett – Encore

19. Das schönste Konzert?

Ich war auf keinem 😉

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Klein Bambi und meinem Helden <3

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner kleinen Familie, meiner Besten und der Herzfamilie *.*

22. Zum ersten Mal getan?

Beim Anwalt gewesen und eine Verzichtserklärung unterschrieben.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Im Rollstuhl in die Öffentlichkeit wagen und nach Jahren freiwillig die Kirche besuchen 🙂

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die Erkrankungen und den schlimmen Ärger mit Frau Schwiegermutter :-/

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Es ist wichtig nicht alles negativ zu sehen und auch mal etwas zu wagen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Den Herzenswunsch meiner Oma erfüllt – ein Jahresabo der Zeitschrift „Israel heute“

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

„Lena lieb Dich auch“ von meinem kleinen Bambimädchen <3

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich brauche Dich!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich bin für Dich da!

30. Dein Wort des Jahres?

Zuversicht

31. Dein Unwort des Jahres?

Krankheit

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Ich lese immer die Blogs, die mir gerade gut gefallen und wechsle gerne wild durch.

33. Vorsätze fürs neue Jahr

– Darüber nachdenken, ob ich ein wenig Geld mit meinem Blog verdienen möchte, oder lieber nicht.

– häufiger in den Gottesdienst gehen

– mehr „Ich“-Zeiten

34. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!

Nächstes Jahr, werde ich den ersten verlinken können 😉

Kommt gut ins neue Jahr und nehmt Euch nicht zu viel vor ihr Lieben <3

Im Februar…

… haben wir die U7 mit Impfung erfolgreich hinter uns gebracht
… hatten wir unseren 6. Jahrestag & waren bei unserem Jahrestagchinesen
… wurde unser kleines Bambikind schon 2 Jahre alt


… haben wir mit Wandstickern etwas mehr Farbe in unseren Alltag gebracht
… war klein Bambi krank, wollte die Nasentropfen aber lieber Bett und Teddy geben
… musste der Teddy auch gewickelt werden & darf seine Windel nun nicht mehr ablegen

… habe ich seit langem mal wieder eine Coca Cola light getrunken
… waren wir mit meiner Mama & der Quatschmachertante bei IKEA
… gab es bei uns zum ersten Mal vegane Zimtschnecken

… hat sich herausgestellt, dass klein Bambi liebendgerne Armbänder trägt
… wurde und klar, dass sie ein richtiges Mädchen ist – sie sortierte ihr Pflegeprodukte
… war sie wie immer eine begeisterte Leseratte

… schlief das Kind sehr schlecht und machte so manche Nacht kurzerhand zum Tag
… kochte klein Bambi Fuchssuppe mit Pferd, Ingwer, Mensch, Obst und Gemüse
… trug sie Kette und Armband vom Geburtstag sehr gerne

… kam Elfenhimmel zu Pinterest –> schaut mal rein!
… gab es bei uns immer öfter nur vegane Mahlzeiten
… war ich sogar mal kurz an der frischen Luft und habe die Sonne genossen

Außerdem…

… war der erste Todestag meines Opapa´s
… der Geburtstag meiner im Januar verstorbenen Oma
… habe ich zum ersten Mal Shampoo, Waschmittel & Mandelmilch selbst hergestellt
… hatte ich fast wöchentlich einen Psychologentermin
… nahm klein Bambi ihr erstes Schlammbad
… waren wir beim Glas- & Metallcontainer
… kam mein Stiefpapa & meine Patentante zu Besuch
… habe ich meine Beste nach einer unendlichen Zeit endlich wieder gesehen!
… hat das Glückskind ein tiefes Tief überwunden
… war unser Auto zum ersten Mal in der Wekstatt :-/
… hatten wir viele offene Rechnungen zu bezahlen
… bin ich froh, dass der Februar nun endlich zu Ende ist!

Unser Jahr 2013

Das Jahr begann im Januar mit einer ziemlichen Tiefphase, in der ich weder aus noch ein wusste. Doch leider hatte ich nicht den Mut meinem Neurologen die Wahrheit zu sagen und musste mich ohne Hilfe von antidepressiver Medikation durchschlagen.
Ende Januar verlor ich meine beste Freundin durch einen bitterbösen Streit und hatte direkt am folgenden Tag meinen ersten Termin beim TÜV.

Im Februar ging es genauso weiter, indem mein Opa 3 Tage vor Bambinas Geburtstag unter meinen Händen starb.
Ihren Geburtstag haben wir trotzdem schön gefeiert und auch wirklich sehr genossen. Ein fröhlicher Tag zwischen all der Trauer.
An der Beerdigung könnte ich aus gesundheitlichen Grünen nicht anwesend sein, hatte aber vorher genug Zeit mich im Leichenschauhaus in aller Ruhe von meinem „Ziehpapa“ zu verabschieden.
Ich bat ihn darum, mir ein Zeichen zu geben, dass es ihm und allen andren im Himmel gut geht, welches ich kurze Zeit später auch in Form eines Liedtextes bekam.
Ende Mai beendete der Held seine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker erfolgreich & wurde vorrübergehend arbeitslos.

Der März verlief abgesehen von einem Brief an meine Beste, auf welchen hin wir wieder miteinander sprachen recht unspektakulär.

Anfang April habe ich nach einer vollständigen MPU endlich die Genehmigung bekommen meinen Führerschein zu machen & meldete mich auch sofort in der Fahrschule an. Immerhin hatte ich nun lange genug gewartet, fast 1 Jahr war seit der Antragstellung am 1.6.2012 vergangen.
Nach 3,5 Wochen bestand ich dann auch schon meine Theorie mit 0 Fehlerpunkten & konnte stolz darauf endlich mal etwas abgeschlossen zu haben.
Außerdem bekam ich kurze Haare mit Sidecut.

Am 6. Mai bestand ich schließlich auch noch die praktische Prüfung und war im Besitz meines „Blitzzeitführerscheins“.
In diesem Monat fuhren wir auch direkt nach Holland ans Meer. Unser erster Familienurlaub <3
Auf der Hinfahrt besuchten wir meine neue-alte beste Freundin und es war als wäre nie etwas gewesen 🙂
Außerdem begann ich meinen Lehrgang zur Ernährungsberaterin und war anfangs auch ziemlich erfolgreich damit.

In Juni feierte ich meinen Geburtstag und verbrachte den halben Tag mit meiner Oma, der Quatschmachertante, dem Helden & klein Bambi im Tierpark. Dort konnte ich auch gleich mein nagelneues Teleobjektiv ausprobieren und war sofort begeistert.
Ende des Monats bekamen wir so große Probleme mit den Ämtern, dass und alles zu viel wurde und wir beschlossen lieber weiterhin von 460€ zu leben.

Im Juli feierten wir den Geburtstag des Helden mit meiner Familie und regelten die letzten Papiersachen mit den Ämtern.
Welch ein schönes Gefühl keinen Ärger mehr an der Backe zu haben! 🙂

Der August war ein arbeitsintensiver Monat für meinen Helden, denn er übernahm eine Urlaubsvertretung und trug für 3 Wochen die Tageszeitungen, sowie Zeitungspost aus. Er verdiente damit immerhin stolze 350 €.
Anfang des Monats war ich erneut beim Neurologen und mein Held erzählte ihm die Wahrheit. Zumindest den ersten kleinen Teil davon, woraufhin ich endlich eine medikamentöse Unterstützung bekam.
Wir planten Bambina´s Taufe für Ende September, waren uns aber sehr unsicher, ob es denn nun wirklich die richtige Entscheidung ist.

Die erster Septemberwoche verbrachten wir von dem Zeitungsgeld erneut an der niederländischen Nordseeküste. 3 Tage davon begleitete uns meine beste Freundin und es war eine unbeschreiblich schöne Zeit <3
Am darauffolgenden Montag begann auch schon die Schule für meinen Helden und ich brach meinen Lehrgang ab. Ich zog die Anmeldung zur Prüfung zurück und beendete meine Mühen somit auch offiziell.
Kurz vor Bambina´s Tauftermin fand ich durch meinen Psychologen zum Glück noch den Mut die Feier abzusagen. Meine Familie war zwar wenig begeistert, akzeptierte es aber und unser Pfarrer bot mir ein seelsorgerliches Gespräch an.

Im Oktober erhöhte ich meine Medikamente da es mir ziemlich schlecht ging und fing langsam an davon zuzunehmen.
Endlich fand ich auch den Mut mehrere Termine in Folge bei meinem Psychologen wahrzunehmen, anstatt ihm nur zu schreiben.

Anfang November lernte ich meine Herzensfrau richtig kennen und verliebte mich in ihre kleine zuckersüße Familie. In ihrem Sohn fand meine kleine Bambimaus ihren Wahlbruder und möchte nun ständig zu ihm fahren.
Ende November besuchten wir sogar meine Herzensfamilie zu Hause, was für mich eine sehr große Herausforderung darstellte.
Außerdem beschloss ich auch mein Ziel das Abitur zu erreichen erst mal auf Eis zu legen. Es nahm mir einen großen Druck und ich hatte das Gefühl eine Last weniger auf meinen Schultern zu tragen. Momentan geht es eben einfach nicht.
Irgendwann ging auch unser Auto kaputt und fanden ziemlich schnell unsere neue große Autoliebe in orange-rot-metallic.

Nach einer weiteren Dosiserhöhung und einer Zunahme von über 15 Kilogramm bekam ich bei einem Notfalltermin im Dezember ein weiteres Medikament von meinem Neurologen verschrieben. Über den Tag wurde eine sedierende Wirkung notwendig, ohne dauerhaft abhängig machennde Substanzen zu konsumieren.
Der Dezember war aber auch der Monat der Künstlermärkte und Weihnachten. Heilig Abend besuchten wir den 22 Uhr Gottesdienst, der sehr hilfreich für mich war.
Momentan liegt meine Oma im Sterben und mein Psychologe hat Urlaub, doch auch das werde ich irgendwie meistern.

Alles in allem war unser Jahr 2013 eine ziemliche Achterbahnfahrt der Gefühle.
Von Freude und Erfolg bis Trauerstimmung und starken Tiefphasen war alles vorhanden. Dennoch mag ich mein Leben wie es ist, denn es ist MEIN Leben. Meine Familie und meine Geschichte in der nun ein neues Kapitel begonnen wird 🙂

Auf in ein neues Jahr & einen schönen Silvesterabend meine lieben :-*