[vegan & zahlbar] #1 – Chili sin carne

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 gewürfelte Tomaten
4 EL Tomatenmark
200 g Räuchertofu (zerbröselt)
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 frische o. 2 getrocknete Chilischote/n
1/2 Glas Wasser
4 TL Paprikapulver Edelsüss
1 TL Kakaopulver
1/2 TL Pfeffer
Salz
etwas Tomaten Mozzarella Gewürz
Pflanzenöl

Zubereitung:

1. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in etwas Öl anbraten
2. Räuchertofu hinzugeben & mit anbraten
3. Mais, Kidneybohnen, Tomaten und Tomatenmark hinzufügen
4. 1/2 Glas Wasser zugeben und ca. 15 Minunten zugedeckt köcheln lassen
5. Chilischote entkernen und klein schneiden. Entspricht in etwa 2 TL getrocknete & zerkleinerte Chili
6. Gemeinsam mit den Gewürzen hinzugeben, ordentlich umrühren und erneut ca. 15 Minuten köcheln lassen.
7. Zu Letzt mit Salz und Kakaopulver abschmecken 🙂

Vegane Ernährung ist teuer, doch man kann die Kosten in Grenzen halten, wenn man den Fokus auf das Wesentliche richtet.
In Zukunft werde ich Euch in regelmäßigen Abständen Donnerstags zahlbare vegane Rezept zeigen.
Ab und an werde ich auch über meinen Weg zu einem veganen Leben schreiben & Euch daran teilhaben lassen, was genau ich als Teilzeitveganismus bezeichne.
Ich selbst finde ich das Leid, das Tieren zugefügt wird um uns Menschen zu sättigen einfach schrecklich. Kühen wird das eigene Baby weggenommen, dass wir ihre Milch trinken können… die Muttermilch der Kühe um genau zu sein. Kälbchen müssen sterben um Käse zu produzieren, Küken werden vergast, Tiere qualvoll gehalten und gemästet.
Doch am Meisten überwiegt bei mir der Ekel beim Gedanken daran, dass ich etwas tierisches konsumiere. Ich habe schon ein Problem mit menschlicher Muttermilch und der Gedanke dann tierische zu trinken ist für mich einfach nur schauerlich.
Zu Hause lebe ich zu 90 % vegan, doch ich bin noch nicht bereit dazu, auch nach außen dazu zu stehen. Ich entstamme einer Bauernfamilie, in der es gang und gebe ist Tiere groß zu ziehen um sie anschließend zu schlachten. Als Kind habe ich die Schlachtung meines eigenen Schweines und die panischen Schreie miterlebt. Anschließend habe ich mein eigenes Schwein Pünktchen gegessen, ohne es zu wissen.
Meine Familie würde mich also nicht verstehen und ich kann sehr schlecht zu mir selbst stehen.

Heute kam ich in eine Situation, in der ich ein wenig Salami essen musste. Nicht weil ich dazu gezwungen wurde, sondern ganz alleine, weil ich nicht den Mut dazu habe nein zu sagen. Kurz darauf plagte mich so ein großes schlechtes Gewissen, dass ich den Tränen nahe war. Nun habe ich also selbst schon wieder Fleisch eines unschuldigen Tieres gegessen :'(

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